Bei roten Zinsen nicht schwarz malen

Nachdem die Zinsen für die Überlassung von Kapital in den letzten Jahren stetig gefallen sind, ist es mittlerweile durchaus möglich, dass Bankkunden auf ihre Bankguthaben Zinsen zahlen müssen (sog. negative Einlagezinsen). Die von einem Unternehmen gezahlten negativen Einlagezinsen stellen Betriebsausgaben dar und mindern dessen steuerpflichtiges Einkommen. Auch für die Gewerbesteuer bleiben die Zinsen steuerlich abzugsfähig, wie die Finanzverwaltung jetzt klargestellt hat. Diese werden als Gebühren für die Aufbewahrung von Geld angesehen.