Herkunft gesichert. Klar zum Abzug.

Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen Unternehmer in Rechnungen den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers angeben. Fehlen diese Angaben, kann der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus Juli 2015 hat in der Praxis für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Fraglich war daraufhin, ob die Angabe von Postfach oder Großkundenadresse ausreichend für den Vorsteuerabzug ist. Das Bundesfinanzministerium hat jetzt folgendes klargestellt: „Verfügt der Leistungsempfänger über ein Postfach oder eine Großkundenadresse, ist es ausreichend, wenn diese Daten anstelle der vollständigen Anschrift angegeben werden."